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Bucklige Welt das Internet-Forum
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Wirtschaftswachstum
Anmeldedatum: 20.02.2008 Beiträge: 23 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 23.06.2008, 08:36 Titel: 152.455,39 € EU-Agrarförderung für Hamburger in Pitten |
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Auf der heute erstmals veröffentlichten Agrardatenbank, in der Österreich seiner Verpflichtung der Offenlegung (Transparenz) von gewährten Agrarföderungen nachkommen muss
http://www.transparenzdatenbank.at/
findet man, dass "Hamburger W. GmbH" Niederösterreich, Bez. Neunkirchen im Jahr 2007 für "Marktstützungsmaßnahmen auf dem Agrarsektor", das sind laut Datenbank absatzfördernde Maßnahmen, Intervention und Lagerhaltung, nachwachsende Rohstoffe, Hanf und Flachs, Hopfen, Betriebsfonds, Beihilfe für Erzeugerorganisationen, Schulmilch, Bienenzucht und Zahlungen der Weinmarktordnung eine Förderung "Marktordnungszahlung" (EU-Förderung) von 152.455,39 EUR erhalten hat.
Die "Marktordnungszahlungen" der EU sollen einerseits eine gesicherte Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln zu angemessenen Preisen, andererseits ein kalkulierbares Einkommen der bäuerlichen Bevölkerung sichern.
Die Hamburger W Gmbh ist damit der mit Abstand grösste Agrar-Förderungsnehmer in Pitten. Die anderen Pittener Bauern (insgesamt 17) kommen auf 163.532,81 €, sind also zusammen ungefähr gleich förderungswürdig wie der müllverarbeitende Konzern.
Die durchschnittliche Agrar-Förderung pro Bauer in Pitten (Hamburger ist hier nicht eingerechnet) beläuft sich auf 9.620 €.
Zum Vergleich der Durchschnitt Seebenstein: 9.447€
In Bad Erlach kommt ein Landwirt durchschnittlich überhaupt nur auf magere 4.781 € EU Förderung.
Der einzige vergleichbare Industriebetrieb in der Region, die Mayr-Melnhof Kartonfabrik in Hirschwang, Reichenau an der Rax, erhält keine Agrar-Förderungen.
http://www.austropapier.at/index.php?id=23
Eine andere Papierfabrik Prinzhorns, die Brigl & Bergmeister Papierfabrik Ges.m.b.H., Niklasdorf, bezieht ebenfalls eine Marktordnungszahlung in der Höhe von 9.998,22.
Zusätzlich bezieht der Landwirt Prinzhorn über seine Forstverwaltung Ödenkirchen, Prinzhorn & Co KEG , Gnadendorf, eine EU-Direktzahlung in der Höhe von 1.677,77.
Die milliardenschwere Thomas Prinzhorn Privatstiftung holt sich ein zusätzliches Taschengeld in Form einer EU-Direktzahlung von 819,60 €.
Infos zur Privatstiftung: http://www.hamburger.eu.com/Prinzhorn1.html
Auskunft der Transparenzdatenbank: "Mit den Direktzahlungen wird ein stabiles Einkommen für die Landwirte gewährleistet."
Thomas Prinzhorn hat weiters, wie schon hier gepostet, Förderungen als Kleinunternehmer in Anspruch genommen.
http://forum.buckligewelt.org/viewtopic.php?t=17 |
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hase
Anmeldedatum: 19.05.2008 Beiträge: 79
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Verfasst am: 25.06.2008, 10:16 Titel: |
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| na ja jetzt weiss ich wenigstens wo unsere steuergelder hingehen... |
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Tom
Anmeldedatum: 08.06.2008 Beiträge: 46 Wohnort: Pitten
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Verfasst am: 25.06.2008, 16:47 Titel: Suventionen für die Großindustrie |
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Es ist weiters kaum verwunderlich, dass abkassiert wird wo man nur kann.
Wenn man zu dieser "Agrarsubvention" noch die Vorteile aus der Gruppenbesteuerung ( steuermindernde Maßnahmen für multinationale Konzerne aus dem österreichischen Steuertopf für im Ausland eingefahrene Verluste ) hinzuzählt, dann kommt ein schönes Sümmchen für den Konzern heraus.
Daher haben die Hamburgermittarbeiter des Werkes Pitten unser aller Mitgefühl verdient, denn sie bekommen heuer auf Grund des schlechten Betriebsergenisses keine Prämie sowie in den vergangenen Jahren.
Nur was man selber frißt macht fett. |
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hase
Anmeldedatum: 19.05.2008 Beiträge: 79
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Verfasst am: 26.06.2008, 10:21 Titel: wie bitte? |
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ja und du erwartest jetzt echt dass man das versteht mit den "vorteilen aus der gruppenbesteuerung" ???
für mich ist eine steuererklärung ja eher noch eine bedienungsanleitung für ein lenkrad. ich kann sowas ja noch nicht einmal lesen.
also ich versteh nicht was du da meinst. sorry aber vielleicht bin ich die einzige dumme hier. kannst du das vieleicht noch mal erklären, aber bitte so, das ich nicht gleich einen spezial kurs nehmen muss.  |
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Tom
Anmeldedatum: 08.06.2008 Beiträge: 46 Wohnort: Pitten
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Verfasst am: 29.06.2008, 13:34 Titel: Gruppenbesteuerung |
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Lieber Hase,
Ganz einfach erklärt. Ein österreichischer Betrieb mit Beteiligung an / oder in Besitz eines Ausländischen Betriebes, kann die dort eingefahrenen Verluste in Österreich steuermindern geltend machen.
Oder noch einfacher erklärt. Du überziehst bei Deinem Urlaub im Ausland Dein Konto. Im Zuge der Gruppenbesteuerung könntest Du beim nächsten Lohnsteuerausgleich dieses Minus auf deinem Konto steuerlich absetzen.
Würde Dir sicherlich gefallen. Gilt aber nur für Betriebe mit ausländischen Tochterbetrieben, Niederlassungen usw. |
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Brigitta Verein Apfel

Anmeldedatum: 03.03.2008 Beiträge: 33 Wohnort: Seebenstein
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Verfasst am: 29.06.2008, 17:04 Titel: gruppenbesteuerung |
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Aus dem Titel der Gruppenbesteuerung hat die Firma Hamburger GmbH im Jahre 2005, wie in der Bilanz ersichtlich, einen Betrag von
€ 1,184.581,43
vom österreichischen Steuerzahler , also auch von uns kleinen Lohnsteuerzahlern, erhalten.
Dieser Betrag wurde vom Finanzamt dem Steuerkonto der Firma gut geschrieben.
Nettes Taschengeld, nicht? Nimmt man die Gesamtzahl von 252 Mitarbeitern, so würde das pro Mitarbeiter € 4.700,-- bedeuten.
Da ist eine Prämie für die Mitareiter natürlich nicht drinnen. |
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Oliver Strametz

Anmeldedatum: 20.02.2008 Beiträge: 416 Wohnort: Pitten
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Verfasst am: 29.06.2008, 19:23 Titel: |
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Ich denke die Kommas verwirren.
In Worten: Eine Millioneinhundertvierundachtzigtausendvierhundert. Abgerundet. Dies bekommt die Firma Hamburger, wenn sie im Ausland Verluste macht und diese in Österreich abschreibt!
Kann mir jemand erklären warum die Hamburger GmbH €150000,00 ( hundertfünfzigtausend ) Agrarförderung bekommt?
Das muss aus einer ansehnlichen Menge an Landwirtschaftlicher Fläche resultieren?! Bewirtschaftet die Hamburger GmbH Felder?
Hat sie die Agrarflächen verpachtet?
Gehört der Weißjackl, der sehr hohe Schwermetallwerte aufweist der Hamburger GmbH? _________________ Müllvermeidung und Recycling sind die Basis für kluges wirtschaftliches Handeln.
Das Pittental und die Bucklige Welt verdienen keine Müllverbrennung! |
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Wirtschaftswachstum
Anmeldedatum: 20.02.2008 Beiträge: 23 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 02.07.2008, 09:26 Titel: Was ist die Grundlage für das alles |
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Interessant wäre ja zu erfahren, auf welcher Basis und mit welchem Zweck Marktordnungszahlungen ausgesprochen werden.
So erhält beispielsweise die katholische Kirche EU-Direktzahlungen zusammengerechnet in Millionenhöhe, die Marktordnungszahlungen an die Kirche belaufen sich aber gegen plus minus null.
Beispiel Stift Melk:
Marktordnungszahlungen von nur 1.525,14 EUR, aber
Direktzahlungen in der Höhe von 149.866,25 EUR
Typische Grossgrundbesitzer wie die Stiftung Fürst Liechtenstein Stiftung, Wilfersdorf, kommt in Summe auf 911.807,92 Direktzahlung, trotz Verpflichtung zur Zahlung von -4.894,45 Marktordnung.
Der Sandoz Pharmakonzern mit Niederlassung Kundl hingegen bezieht 350.817,35 EUR Marktordnungszahlungen.
Von 26 in Österreich angesiedelten papierverarbeitenden Betrieben beziehen nur zwei weitere nennenswerte Marktordnungszahlungen.
Die Sappi Austria (Roeloff Jacobus Ralph Boëttger) 166.184,65 und die Mondi Business Paper (CEO David Hathorn) 185.852,25 EUR.
http://www.austropapier.at/index.php?id=23
Interessant wäre auch zu erfahren, was mit der Agrarföderung der EU, die ja letztlich aus Steuergeldern bestritten wird, überhaupt gefördert werden soll. |
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hase
Anmeldedatum: 19.05.2008 Beiträge: 79
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Verfasst am: 11.01.2009, 18:58 Titel: Re: Was ist die Grundlage für das alles |
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| Wirtschaftswachstum hat Folgendes geschrieben: |
Interessant wäre auch zu erfahren, was mit der Agrarföderung der EU, die ja letztlich aus Steuergeldern bestritten wird, überhaupt gefördert werden soll. |
je weis denn da jetzt wer schon was oder ist das so geheim das es niemand wissen darf wohin unsere steuergelder gehen. |
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Müllmann
Anmeldedatum: 20.02.2008 Beiträge: 47 Wohnort: Pitten
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Verfasst am: 03.05.2009, 01:38 Titel: Prinzhorn bekommt 40,6 Millionen Euro deutsche Staatshilfe |
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Prinzhorn bekommt 40,6 Millionen Euro deutsche Staatshilfe
24.03.2009 | 15:12 | (DiePresse.com)
Der Hamburger-Konzern von Thomas Prinzhorn erhält 40,6 Mio. Euro für die Errichtung einer Papierfabrik in Brandenburg. Die EU genehmigte die Hilfe, da es sich um eine benachteiligte Region handelt.
Die Europäische Kommission hat eine 40,6 Mio. Euro schwere Staatsbeihilfe Deutschlands für den Bau einer Papierfabrik in Spremberg genehmigt, die zum Hamburger-Konzern des Industriellen Thomas Prinzhorn gehört. Die Beihilfe leiste einen Beitrag zur regionalen Entwicklung und zur Schaffung von Arbeitsplätzen in einer benachteiligten Region Deutschlands, erklärte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes am Dienstag. |
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Rufier
Anmeldedatum: 01.03.2008 Beiträge: 69
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Verfasst am: 02.09.2009, 17:16 Titel: |
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| Wofür war jetzt die Agrarhilfe? |
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